Taufe

Taufe

Endlich ist es da – nach Monaten des Wartens und der Vorfreude. Ein kleines Menschenkind, an dem schon alles dran ist: Nase, Zehen und winzige Fingernägel. Was für in Wunder!

Oder zu erfahren, wie es größer wird, sie oder er allmählich die Welt entdeckt: Spannend, aufregend, manchmal auch nerven-aufreibend... .

Jeder Mensch für Gott wichtig und wertvoll ist, ganz egal wie klein oder groß er oder sie ist, was sie oder ihn zu etwas besonderem macht. Wir müssen dafür nichts mitbringen, deswegen taufen wir Kinder bereits als Säuglinge, aber genauso, wenn sie langsam größer werden, und natürlich auch Erwachsene.

Weit über all das und weit über unser Verstehen hinaus reicht jedoch das, was in der Taufe geschieht: Jesus Christus sagt "Ja" zu ihm oder ihr, und sagt: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“

In wenigen Worten, wir verstehen die Taufe als ein Zeichen dafür, dass Jesu Sieg über den Tod einem Menschen, ihm oder ihr, geschenkt wird. Darum ist die Taufe auch, genau wie das Sterben und Auferstehen Jesu, einmalig!

Und wie ist das mit dem Patenamt, der Taufkerze oder dem Taufspruch und vielen anderen Fragen? Ein gute Orientierung bietet zu allen diesen und vielen anderen Fragen:

https://taufe.bayern-evangelisch.de/

Wenn Sie ihr Kind taufen lassen möchten oder wenn Sie Fragen zur Taufe haben, mailen oder rufen Sie gerne an:

Pfarrerin Dorothee Niethammer-Schwegler, Tel. 0711 55 34 78 60, Dorothee.Niethammer-Schwegler@elkw.de.

Pfarrerin Dr. Ulrike Sill, Tel. 0711 55 34 64 40, Ulrike.Sill@elkw.de.

Das Gemeindebüro NeuSteinHofen tel. 0711 532636, gemeindebuero.neusteinhofen@elkw.deAnsprechpersonen.

Patenschaft

Bei der Taufe von Kindern ist es üblich, für sie Patinnen und Paten einzusetzen. Die Paten tragen Mitverantwortung für die christliche Erziehung der Kinder. Dies versprechen sie auch im Taufgottesdienst. Und wenn jemand in keiner Kirche ist? Dann kann er oder sie Taufbegleiter*in werden, wenn er oder sie das möchte.

Denn in der evangelischen Kirche werden in der Regel mindestens zwei Pat*innen bestellt, von denen mindestens einer Mitglied der evangelischen Kirche sein muss. Weitere Paten können auch Glieder anderer christlicher Kirchen sein, sofern diese Kirchen nicht ablehnen, dass Kinder getauft werden. Zur Übernahme des Patenamts wird außerdem die Konfirmation (bzw. bei nicht-evangelischen Paten die Religionsmündigkeit, d.h. das Vollenden des 14. Lebensjahres) vorausgesetzt. Und wenn es schwierig wird, zwei Pat*innen zu finden, dann können evangelische Taufzeug*innen als Stellvertreter*innen diese Rolle bei der Taufe übernehmen.

Fragen zur Patenschaft

Wer darf Pate werden?
In der evangelischen Kirche darf jedes konfirmierte Kirchenmitglied Pate werden. Paten müssen sich durch eine Patenbescheinigung ausweisen. Sie erhalten den Patenschein bei Ihrem zuständigen Pfarramt.

Darf auch jemand Pate werden, der keiner christlichen Kirche oder einer anderen Religion angehört? Nein. Da ein Pate mithelfen soll, das Kind im christlichen Glauben zu erziehen, können nur Christen Taufpaten werden. 

Kann man eine Patenschaft zurückgeben, löschen oder übertragen?
In der evangelischen Landeskirche in Württemberg können Paten auf ihren eigenen Wunsch hin aus dem Patenamt entlassen werden. Dagegen können die Eltern eines Kindes die Patenschaft der Paten nicht aufkündigen. Wenn irgendwann man zu einer Patin oder einem Paten keine Beziehung mehr hat, kann man auch später, nach der Taufe, noch neue Pat*innen einsetzen.